Bach-Advent in Arnstadt

Seit einigen Tagen hat sich die Arnstädter Innenstadt weihnachtlich herausgeputzt und nun ist es tatsächlich soweit, dass die Adventzeit beginnt. Am bevorstehenden Wochende findet in vielen Häusern und Höfen der Altstadt der Arnstädter Bach-Advent statt. Für die Organisation dieser Veranstaltung hat sich der neugegründete Stadtkern e.V. schon seit Monaten jede Menge Gedanken gemacht und ein vielseitiges Programm auf die Beine gestellt.

Los geht es am Freitag ab 18:00 Uhr im Alten Rektorat in der Kohlgasse mit einer Vernissage zur Porzellanausstellung von Kati Zorn und dann weiter ab 20:00 Uhr im Stadthaus am Pfarrhof mit einem Jazzkonzert im Rahmen der Thüringer Jazzmeile mit dem Dresdner Trio „Bending Times“.

Am Samstag und Sonntag gibt es dann unzählige Angebote in vielen Gebäuden der Altstadt von der Bibliothek bis zum Rathaus, vom Kloster bis zum Schlossmuseum und den Kirchen, etlichen Privathäusern und -höfen, in die man sonst nur selten kommt. In der Oberkirche wird wieder der Kunst- und Handwerkermarkt des Oberkirchenvereins stattfinden, ebenfalls umrahmt von mehreren kulturellen Beiträgen.

Das ganze Programm kann man sich auf der Webseite des Bach-Advents ansehen, bei der Vielfalt wird wohl jeder auf seine Kosten kommen.

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3 Gedanken zu “Bach-Advent in Arnstadt

  1. War sehr schön gemacht, hätte ich nicht gedacht! Hut Ab!

  2. Der Marlishäuser says:

    Respekt für die Organisatoren, „neue“ Veranstaltungen zu etablieren ist in der heutigen Event-Gesellschaft eine grosse Herausforderung.
    Schade, dass der stimmungsvolle Bach-Advent nicht mit dem Weihnachtsmarkt zusammen stattfindet. Andere haben schon von derartigen Koexistenzen profitiert. Lasst es einmal richtig knallen und dann kann es Weihnachten werden!!
    Das Konzert in der Bachkirche (Samstag) war ein bisschen dünn. Nichts gegen Coversongs. Aber der Konzertbesucher ist ein anspruchsvoller Kunde. Andere Arnstädter Veranstalter haben die Messlatte ganz hoch gelegt (Orgelsommer, IG JAZZ). Da reicht das abdudeln auf klassischen Instrumenten längst nicht mehr aus.

  3. ein sehr gelungenes erstes Adventwochenende und der Respekt für die Organisatoren groß. Ihre Veranstaltungen so zu etablieren ist eine große Herausforderung, welche die Stadt vielleicht mal mit ihrem Weihnachtsmarkt verbinden sollte, da dieser in den letzten Jahren immer mehr zum Schauermärchen in der Vorweihnachtszeit verkommt.