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	<title>Kommentare zu: Neideckgymnasium Quo vadis?</title>
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	<description>Informationen für Arnstadt und Umgebung</description>
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		<title>Von: Neues Holzbrett</title>
		<link>http://www.arnstadtblog.de/2010/05/07/neideckgymnasium-quo-vadis/comment-page-1/#comment-395</link>
		<dc:creator>Neues Holzbrett</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 01:00:37 +0000</pubDate>
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		<description>In Anlehnung an den Artikel &quot;Das Staatliche Gymnasium in Arnstadt ist besser als sein Ruf&quot; von Fanny Hinz vom 8.Februar 2010
(http://www.arnstadtblog.de/2010/02/08/das-staatliche-gymnasium-in-arnstadt-ist-besser-als-sein-ruf/comment-page-1/#comment-394)

Beim Staatlichen Gymnasium, oder sollte ich lieber im Herder-Gymnasium sagen (?), ist besonders die Zusammenlegung im jahr 2007 schief gelaufen. Damals wurden das ehemalige Neideckgymnasium mit den Gebäuden in der Rosenstraße und am Schlossplatz und das ehemalige Herdergymnasium zusammengelegt. Dabei wurde das Gebäude in der Rosenstraße geschlossen. Jetzt wird vorraussichtlich auch noch das Gebäude am Schlossplatz geschlossen. Da kann doch nur von einer Einverleibung die Rede sein. Mitte des Schuljahres 2010/2011 hat es aufgrund von Protesten gegen die Schließung des Schlossplatzes eine Umfrage gegeben. Hier musste jeder Schüler abstimmen. Übrigens hat sich kein Lehrer des Herders gegen die Schließung ausgesprochen. Und ehemalige Lehrer des Neidecks wurden zum größten Teil auf andere Schulen geschickt. Auf jeden Fall wurden den Schülern viele Punkte für das Gebäude in der Käfernburger Straße und gegen das Neideckgebäude genannt. Ein besonders schwerwiegendes Argument war, dass der Schlossplatz sehr renovierungsbedürftig war. Allerdings wurde schon vorher von Arnstädter Politikern viel Geld zur Renovierung des Gebäudes bereitgestellt. Dies hat die Schulleitung den Schülern natürlich verschwiegen, sodass viele für die Schließung abstimmten, weil sie nicht in einem alten, &quot;vergammelten&quot; Gebäude lernen wollten und nichts von der geplanten Renovierung wussten. Auch Argumente für die Schließung waren, dass der Schulteil eine zu kleine Turnhalle in sehr schlechtem Zustand besitzt, keinen Parkplatz und kein Internetanschluss in jedem Raum besitzt. Ja an der Käfernburger Straße gibt es Internetanschluss in jedem Raum, aber die meisten Lehrer, nutzen ihn nicht, weil er meistens zum Unterrichten echt unnötig ist. Manche Lehrer kennen sich sogar damit gar nicht aus! Ein paar Jahre vor der Zusammenlegung beider Gymnasien, haben beide Geld bekommen. Das Herdergymnasium hat es dafür benutzt, seinen DDR-Schulbau gründlich zu renovieren. Und das Neideckgymnasium hat seine Bleiglasfenster in der Aula reparieren lassen. Außerdem wo sollen nun Veranstaltungen der Schule stattfinden, wenn es keine Aula mehr gibt? In der Turnhalle, oder wo? Die Schulleitung meinte, dass es zu wenig Schüler seien, als dass man zwei Gebäude bräuchte. Am Schulteil Käfernburger Straße sind, aber die Gänge in den 5-Minuten-Pausen derart überfüllt, das es beinahe in jeder Pause dazu kommt, dass ein Kind eine Klotür ins Gesicht kriegt. Auch hätte das Gebäude angeblich noch viele freie Raumkapazitäten. Warum findet dann aber regulär in einigen Klassen zum Beispiel der Kunstunterreicht im Musikraum statt? Und Physik in Matheräumen, die nicht für Physik eingerichtet sind. Dafür hängt fast in jedem Raum ein Zirkel, wozu? Daher ist es nur sinnvoll, einige Klassen am Schlossplatz zu unterrichten, nicht zuletzt durch die zentrale Lage in der Innenstadt. Um noch die Zehntklässler, die im Mai 2011 ihre BLF in der Aula geschrieben haben völlig umzustimmen, wurden die Bauarbeietn während der Prüfungen nicht unterbrochen. Dabei kann mann sich bestimmt nicht konzentrieren! Nächstes Jahr werden wahrscheinlich die BLF-Prüfungen und das Abitur in der Turnhalle geschrieben, während kleine Kinder auf dem Schulhof daneben herumschreien. Aber die Schulleitung hat, obwohl die Abstimmung ja ein deutliches Ergebnis hatte, am Ende völlig undemokratisch wie in der DDR allein entschieden, dass das Gebäude Schlossplatz im Schuljahr 2011/2012 nicht mehr als Schule genutzt wird. Dies alles wird natürlich den Eltern der zukünftigen Fünftklässlern verschwiegen. Selbst bei den eigenen Schülern wissen von den meisten Ungerechtigkeiten nur die 10-, 11- und 12-Klässler, die noch an verschiedenen Schulen lernten und die Fusion selbst miterlebt haben. Ein weiters &quot;Software&quot;-Problem ist die zeitliche Organisation der Arbeitsgemeinschaften. Jede Klasse, mit Ausnahme der Zwölften, hat dienstags regulär nach der sechsten Stunde schluss um in diversen Arbeitsgemeinschaften aktiv teilzunehen. Eine (absichtliche?) Ungerechtigkeit ist aber, dass jede Menge Sport-AGs an fast allen Tagen der Woche belegbar sind, aber das Schulorchester, der kleine, der Große und der Kammerchor alle zur selben Zeit liegen. Nach den Schuljahresabschlusskonzerten (die Literarisch-Musikalischen Elternabende) gratuliert Frau Löber natürlich ganz herzlich allen Musiklehrern und Schülern. Durch Lügen Verschweigen schafft es die Schuleitung leicht, ein gutes Image ihrer Schule herzustellen. Dazu kommt, das die aktuell amtierende Schulleiterin Christine Löber Mitglied im Gemeindekirchenrat Arnstadt ist. Ein weiterer Punkt ist, dass wenn die Schüler die zehnte Klasse fast beendet haben, sich in die Kurse für die Oberstufe einwählen dürfen. Dort wurde zum Beispiel im Schuljahr 2010/2011 den Schülern kein Latein als neue Fremdsparche mehr angeboten. Das heißt also für alle, die etwas schlecht in Französisch sind, dass sie nur Russisch belegen können. Latein wird nicht angeboten, weil es nur eine einzige Lateinlehrerin an der Schule gibt. Ebenso wird natürlich auch Astronomie nicht weiterunterrichtet. Ich denke mal, dass dies nur einige Fakten sind, die zu einem schlechten Ruf der Schule beitragen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In Anlehnung an den Artikel &#8220;Das Staatliche Gymnasium in Arnstadt ist besser als sein Ruf&#8221; von Fanny Hinz vom 8.Februar 2010<br />
(<a href="http://www.arnstadtblog.de/2010/02/08/das-staatliche-gymnasium-in-arnstadt-ist-besser-als-sein-ruf/comment-page-1/#comment-394" rel="nofollow">http://www.arnstadtblog.de/2010/02/08/das-staatliche-gymnasium-in-arnstadt-ist-besser-als-sein-ruf/comment-page-1/#comment-394</a>)</p>
<p>Beim Staatlichen Gymnasium, oder sollte ich lieber im Herder-Gymnasium sagen (?), ist besonders die Zusammenlegung im jahr 2007 schief gelaufen. Damals wurden das ehemalige Neideckgymnasium mit den Gebäuden in der Rosenstraße und am Schlossplatz und das ehemalige Herdergymnasium zusammengelegt. Dabei wurde das Gebäude in der Rosenstraße geschlossen. Jetzt wird vorraussichtlich auch noch das Gebäude am Schlossplatz geschlossen. Da kann doch nur von einer Einverleibung die Rede sein. Mitte des Schuljahres 2010/2011 hat es aufgrund von Protesten gegen die Schließung des Schlossplatzes eine Umfrage gegeben. Hier musste jeder Schüler abstimmen. Übrigens hat sich kein Lehrer des Herders gegen die Schließung ausgesprochen. Und ehemalige Lehrer des Neidecks wurden zum größten Teil auf andere Schulen geschickt. Auf jeden Fall wurden den Schülern viele Punkte für das Gebäude in der Käfernburger Straße und gegen das Neideckgebäude genannt. Ein besonders schwerwiegendes Argument war, dass der Schlossplatz sehr renovierungsbedürftig war. Allerdings wurde schon vorher von Arnstädter Politikern viel Geld zur Renovierung des Gebäudes bereitgestellt. Dies hat die Schulleitung den Schülern natürlich verschwiegen, sodass viele für die Schließung abstimmten, weil sie nicht in einem alten, &#8220;vergammelten&#8221; Gebäude lernen wollten und nichts von der geplanten Renovierung wussten. Auch Argumente für die Schließung waren, dass der Schulteil eine zu kleine Turnhalle in sehr schlechtem Zustand besitzt, keinen Parkplatz und kein Internetanschluss in jedem Raum besitzt. Ja an der Käfernburger Straße gibt es Internetanschluss in jedem Raum, aber die meisten Lehrer, nutzen ihn nicht, weil er meistens zum Unterrichten echt unnötig ist. Manche Lehrer kennen sich sogar damit gar nicht aus! Ein paar Jahre vor der Zusammenlegung beider Gymnasien, haben beide Geld bekommen. Das Herdergymnasium hat es dafür benutzt, seinen DDR-Schulbau gründlich zu renovieren. Und das Neideckgymnasium hat seine Bleiglasfenster in der Aula reparieren lassen. Außerdem wo sollen nun Veranstaltungen der Schule stattfinden, wenn es keine Aula mehr gibt? In der Turnhalle, oder wo? Die Schulleitung meinte, dass es zu wenig Schüler seien, als dass man zwei Gebäude bräuchte. Am Schulteil Käfernburger Straße sind, aber die Gänge in den 5-Minuten-Pausen derart überfüllt, das es beinahe in jeder Pause dazu kommt, dass ein Kind eine Klotür ins Gesicht kriegt. Auch hätte das Gebäude angeblich noch viele freie Raumkapazitäten. Warum findet dann aber regulär in einigen Klassen zum Beispiel der Kunstunterreicht im Musikraum statt? Und Physik in Matheräumen, die nicht für Physik eingerichtet sind. Dafür hängt fast in jedem Raum ein Zirkel, wozu? Daher ist es nur sinnvoll, einige Klassen am Schlossplatz zu unterrichten, nicht zuletzt durch die zentrale Lage in der Innenstadt. Um noch die Zehntklässler, die im Mai 2011 ihre BLF in der Aula geschrieben haben völlig umzustimmen, wurden die Bauarbeietn während der Prüfungen nicht unterbrochen. Dabei kann mann sich bestimmt nicht konzentrieren! Nächstes Jahr werden wahrscheinlich die BLF-Prüfungen und das Abitur in der Turnhalle geschrieben, während kleine Kinder auf dem Schulhof daneben herumschreien. Aber die Schulleitung hat, obwohl die Abstimmung ja ein deutliches Ergebnis hatte, am Ende völlig undemokratisch wie in der DDR allein entschieden, dass das Gebäude Schlossplatz im Schuljahr 2011/2012 nicht mehr als Schule genutzt wird. Dies alles wird natürlich den Eltern der zukünftigen Fünftklässlern verschwiegen. Selbst bei den eigenen Schülern wissen von den meisten Ungerechtigkeiten nur die 10-, 11- und 12-Klässler, die noch an verschiedenen Schulen lernten und die Fusion selbst miterlebt haben. Ein weiters &#8220;Software&#8221;-Problem ist die zeitliche Organisation der Arbeitsgemeinschaften. Jede Klasse, mit Ausnahme der Zwölften, hat dienstags regulär nach der sechsten Stunde schluss um in diversen Arbeitsgemeinschaften aktiv teilzunehen. Eine (absichtliche?) Ungerechtigkeit ist aber, dass jede Menge Sport-AGs an fast allen Tagen der Woche belegbar sind, aber das Schulorchester, der kleine, der Große und der Kammerchor alle zur selben Zeit liegen. Nach den Schuljahresabschlusskonzerten (die Literarisch-Musikalischen Elternabende) gratuliert Frau Löber natürlich ganz herzlich allen Musiklehrern und Schülern. Durch Lügen Verschweigen schafft es die Schuleitung leicht, ein gutes Image ihrer Schule herzustellen. Dazu kommt, das die aktuell amtierende Schulleiterin Christine Löber Mitglied im Gemeindekirchenrat Arnstadt ist. Ein weiterer Punkt ist, dass wenn die Schüler die zehnte Klasse fast beendet haben, sich in die Kurse für die Oberstufe einwählen dürfen. Dort wurde zum Beispiel im Schuljahr 2010/2011 den Schülern kein Latein als neue Fremdsparche mehr angeboten. Das heißt also für alle, die etwas schlecht in Französisch sind, dass sie nur Russisch belegen können. Latein wird nicht angeboten, weil es nur eine einzige Lateinlehrerin an der Schule gibt. Ebenso wird natürlich auch Astronomie nicht weiterunterrichtet. Ich denke mal, dass dies nur einige Fakten sind, die zu einem schlechten Ruf der Schule beitragen.</p>
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		<title>Von: Sandra F.</title>
		<link>http://www.arnstadtblog.de/2010/05/07/neideckgymnasium-quo-vadis/comment-page-1/#comment-366</link>
		<dc:creator>Sandra F.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 14:15:07 +0000</pubDate>
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		<description>Alles vorbei. Am Montag wurde das Aus für den Schloßplatz als gymnasialer Lernort beschlossen! Es bleibt abzuwarten, in wie vielen Jahren man feststellen muss, dass der Schulteil der Käfernburger Straße zu klein ist und &quot;Dichtestress&quot; nicht lernförderlich ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Alles vorbei. Am Montag wurde das Aus für den Schloßplatz als gymnasialer Lernort beschlossen! Es bleibt abzuwarten, in wie vielen Jahren man feststellen muss, dass der Schulteil der Käfernburger Straße zu klein ist und &#8220;Dichtestress&#8221; nicht lernförderlich ist.</p>
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	<item>
		<title>Von: Ludwig M.</title>
		<link>http://www.arnstadtblog.de/2010/05/07/neideckgymnasium-quo-vadis/comment-page-1/#comment-343</link>
		<dc:creator>Ludwig M.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 10:30:50 +0000</pubDate>
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		<description>Über die Lern- und Lehrbedingungen in der Käfernburger Straße kann ich als Neideck-Absolvent nichts sagen, denn zu meiner Zeit hatten wir mit dem Herder-Gymnasium außer Mehrzweckhalle und Stadion nicht viel zu tun.
Dass zwei Gymnasien in einer Stadt wie Arnstadt heutzutage auch eines zu viel sind, dürfte angesichts sinkender Schülerzahlen jedem einleuchten. Hierbei musste einfach wirtschaftlich gedacht werden, weshalb letztlich die NGA-Schulteile Gräfenroda und Rosenstraße längst geschlossen worden - werden mussten.

Leider hat man es aus meiner Sicht jedoch verpasst, die Vorzüge beider Schulen miteinander zu verbinden. Die erhoffte Symbiose wich der vorausgeahnten Hopp-oder-Topp-Entscheidung... Der anfänglich praktizierte Ansatz die Oberstufe (Klasse 11 &amp; 12) am traditionsreichen Schlossplatz &quot;in Ruhe&quot; zu unterrichten und auf das Abitur vorzubereiten, während die &quot;Kleinen&quot; in der modernen Käfernburger Straße lernen, erschien mir recht passabel. So hätte man einerseits der historischen Bedeutung der ehemaligen Fürst-Günther-Schule aus stadthistorischer Sicht als Bildungsstätte Rechnung tragen können, andererseits hätte es nicht -wie es sich für viele im Nachhinein darstellte- wie eine &quot;feindliche Übernahme&quot; ausgesehen, bei der auf NGA-Seite vieles eingestampft wurde, weil es augenscheinig u.a. nicht mehr zeitgemäß und überflüssig war (angefangen bei sämtlichen! NGA-Schulteilen und dem Gros des NGA-Lehrpersonals). Sicherlich hätte auch der ein oder andere Euro am Schlossplatz investiert werden müssen (z. B. vernünftige Caféteria oder IT-Infrastrukturen in den Klassenräumen auch hinsichtlich der einzuführenden Notebook-Klassen), um diesen so zukunftsfähig (oder vielmehr &quot;wettbewerbs-/konkurrenzfähig&quot;) zu machen wie die Käfernburger Straße mit ihrer modernen Ausstattung ohne Zweifel bereits war. Allerdings gilt es aus meiner Sicht auch den historische Kontext zu beachten, in denen beide Schulen erbaut worden. Hier hätten sich die Bürger, Schüler und Lehrer fragen müssen, ob man eine wertvolle Kultur- und Bildungsstätte wie den Schlossplatz für einen traditionslosen Plattenbau einfach so hätte fallen lassen dürfen, um ein paar Euros zu sparen. Aber wie so oft bestimmen die Betroffenen nicht mit, sondern haben sich mit einer Entscheidung abzufinden.

Ich weiß nicht, welche &quot;Lobby&quot; dafür verantwortlich zeichnet oder wessen persönlicher Geltungsdrang zur Profilierung Anlass war - glücklich war diese Entscheidung jedenfalls nicht. Es bleibt zu hoffen, dass künftige Schülergenerationen nun &quot;unter einem Dach&quot; genauso erfolgreich bleiben wie ihre Vorgänger dort und hier. Am Ende steht die Frage, ob das modernste Computerkabinett den Traditions- und Kulturverlust wert war?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Über die Lern- und Lehrbedingungen in der Käfernburger Straße kann ich als Neideck-Absolvent nichts sagen, denn zu meiner Zeit hatten wir mit dem Herder-Gymnasium außer Mehrzweckhalle und Stadion nicht viel zu tun.<br />
Dass zwei Gymnasien in einer Stadt wie Arnstadt heutzutage auch eines zu viel sind, dürfte angesichts sinkender Schülerzahlen jedem einleuchten. Hierbei musste einfach wirtschaftlich gedacht werden, weshalb letztlich die NGA-Schulteile Gräfenroda und Rosenstraße längst geschlossen worden &#8211; werden mussten.</p>
<p>Leider hat man es aus meiner Sicht jedoch verpasst, die Vorzüge beider Schulen miteinander zu verbinden. Die erhoffte Symbiose wich der vorausgeahnten Hopp-oder-Topp-Entscheidung&#8230; Der anfänglich praktizierte Ansatz die Oberstufe (Klasse 11 &amp; 12) am traditionsreichen Schlossplatz &#8220;in Ruhe&#8221; zu unterrichten und auf das Abitur vorzubereiten, während die &#8220;Kleinen&#8221; in der modernen Käfernburger Straße lernen, erschien mir recht passabel. So hätte man einerseits der historischen Bedeutung der ehemaligen Fürst-Günther-Schule aus stadthistorischer Sicht als Bildungsstätte Rechnung tragen können, andererseits hätte es nicht -wie es sich für viele im Nachhinein darstellte- wie eine &#8220;feindliche Übernahme&#8221; ausgesehen, bei der auf NGA-Seite vieles eingestampft wurde, weil es augenscheinig u.a. nicht mehr zeitgemäß und überflüssig war (angefangen bei sämtlichen! NGA-Schulteilen und dem Gros des NGA-Lehrpersonals). Sicherlich hätte auch der ein oder andere Euro am Schlossplatz investiert werden müssen (z. B. vernünftige Caféteria oder IT-Infrastrukturen in den Klassenräumen auch hinsichtlich der einzuführenden Notebook-Klassen), um diesen so zukunftsfähig (oder vielmehr &#8220;wettbewerbs-/konkurrenzfähig&#8221;) zu machen wie die Käfernburger Straße mit ihrer modernen Ausstattung ohne Zweifel bereits war. Allerdings gilt es aus meiner Sicht auch den historische Kontext zu beachten, in denen beide Schulen erbaut worden. Hier hätten sich die Bürger, Schüler und Lehrer fragen müssen, ob man eine wertvolle Kultur- und Bildungsstätte wie den Schlossplatz für einen traditionslosen Plattenbau einfach so hätte fallen lassen dürfen, um ein paar Euros zu sparen. Aber wie so oft bestimmen die Betroffenen nicht mit, sondern haben sich mit einer Entscheidung abzufinden.</p>
<p>Ich weiß nicht, welche &#8220;Lobby&#8221; dafür verantwortlich zeichnet oder wessen persönlicher Geltungsdrang zur Profilierung Anlass war &#8211; glücklich war diese Entscheidung jedenfalls nicht. Es bleibt zu hoffen, dass künftige Schülergenerationen nun &#8220;unter einem Dach&#8221; genauso erfolgreich bleiben wie ihre Vorgänger dort und hier. Am Ende steht die Frage, ob das modernste Computerkabinett den Traditions- und Kulturverlust wert war?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sandra F.</title>
		<link>http://www.arnstadtblog.de/2010/05/07/neideckgymnasium-quo-vadis/comment-page-1/#comment-341</link>
		<dc:creator>Sandra F.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 18:30:03 +0000</pubDate>
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		<description>Das Neideck als Grundschule? Und im Gymnasium herrscht Fachraummangel! Arnstadt schläft!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Neideck als Grundschule? Und im Gymnasium herrscht Fachraummangel! Arnstadt schläft!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Denis Colin &#124; Arnstadtblog</title>
		<link>http://www.arnstadtblog.de/2010/05/07/neideckgymnasium-quo-vadis/comment-page-1/#comment-233</link>
		<dc:creator>Denis Colin &#124; Arnstadtblog</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 10:50:16 +0000</pubDate>
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		<description>[...] ein Band-Konzept mit wechselnder Besetzung, das man nun also auch in der Arnst&#228;dter „Neideck-Aula“ erleben [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] ein Band-Konzept mit wechselnder Besetzung, das man nun also auch in der Arnst&auml;dter „Neideck-Aula“ erleben [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sandra F.</title>
		<link>http://www.arnstadtblog.de/2010/05/07/neideckgymnasium-quo-vadis/comment-page-1/#comment-184</link>
		<dc:creator>Sandra F.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 12:43:13 +0000</pubDate>
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		<description>So allmählich scheint das Interesse für diese Meinungsumfrage zu steigen. Um repräsentative Ergebnisse zu erhalten, sollte jeder diesen Link weitergeben. 
Das Gebäude mit seiner Geschichte sollte doch nicht zum Konglomerat verschiedener Ämter und Einrichtungen mutieren. Vieles spricht für den Erhalt des Gebäudes als Schule: Platz, Ruhe, Aula, Atmosphäre, Zentrumsnähe ... Tradition. Es wäre interessant, auch Gegenargumente zu lesen. 
Hier sollte Demokratie geübt werden und alle Anschauungen - Pro- und Contra - zur Sprache kommen. Bin gespannt!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So allmählich scheint das Interesse für diese Meinungsumfrage zu steigen. Um repräsentative Ergebnisse zu erhalten, sollte jeder diesen Link weitergeben.<br />
Das Gebäude mit seiner Geschichte sollte doch nicht zum Konglomerat verschiedener Ämter und Einrichtungen mutieren. Vieles spricht für den Erhalt des Gebäudes als Schule: Platz, Ruhe, Aula, Atmosphäre, Zentrumsnähe &#8230; Tradition. Es wäre interessant, auch Gegenargumente zu lesen.<br />
Hier sollte Demokratie geübt werden und alle Anschauungen &#8211; Pro- und Contra &#8211; zur Sprache kommen. Bin gespannt!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Marvin Fuhrmann</title>
		<link>http://www.arnstadtblog.de/2010/05/07/neideckgymnasium-quo-vadis/comment-page-1/#comment-182</link>
		<dc:creator>Marvin Fuhrmann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 20:27:23 +0000</pubDate>
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		<description>Eine Ära geht zu ende. Schon zu Tagen der Schließung des Schulteils Rosenstraße dachten viele ,dass es eine Frechheit ist so einen schönen Schulteil einfach aufzugeben. Denn die angedacht &quot;Symbiose&quot; von Herder und Neideck Gymnasium stoß auf beiden Seiten auf Missmut und Ablehnung. Und das war und ist nicht nur Meinung der Schüler.
Nun wird der Schulteil Schloßplatz geschlossen oder viel mehr &quot;fallen gelassen&quot;. Die Werte von Kultur und Respekt vor den Dingen die wir in all der Zeit gelehrt bekommen haben werden jetzt einfach ignoriert?
Für mich ist dass völlig unverständlich. Als letzter Abiturjahrgang der die Ehre hatte dieses altehrwürdige Gebäude zu benutzen, sind natürlich viele von uns enttäuscht. (Sowohl ehemalige &quot;Neideck&quot;- als auch &quot;Herderschüler&quot;).
Wenn man jetzt einen letzten Gang durch das Schulgebäude unternimmt schwelgt man in Erinnerungen und stört sich an der gespenstischen Ruhe. Ein lachendes und ein weinendes Auge. Der Abschied fällt schwer, aber was haben wir noch für Möglichkeiten?
Die Schließung des Schlosses ist genauso unausweichlich wie tragisch. Eine Schule die viele glückliche und gebildete Menschen hervorgebracht hat geht uns und zukünftigen Genrationen verloren.
Ich, für meinen Teil, bin froh, dass ich die Zeit dort genießen konnte. Auch in Zukunft werde ich, hin und wieder, am Schloss vorbei schlendern und mich an die vielen schönen Dinge erinnern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Ära geht zu ende. Schon zu Tagen der Schließung des Schulteils Rosenstraße dachten viele ,dass es eine Frechheit ist so einen schönen Schulteil einfach aufzugeben. Denn die angedacht &#8220;Symbiose&#8221; von Herder und Neideck Gymnasium stoß auf beiden Seiten auf Missmut und Ablehnung. Und das war und ist nicht nur Meinung der Schüler.<br />
Nun wird der Schulteil Schloßplatz geschlossen oder viel mehr &#8220;fallen gelassen&#8221;. Die Werte von Kultur und Respekt vor den Dingen die wir in all der Zeit gelehrt bekommen haben werden jetzt einfach ignoriert?<br />
Für mich ist dass völlig unverständlich. Als letzter Abiturjahrgang der die Ehre hatte dieses altehrwürdige Gebäude zu benutzen, sind natürlich viele von uns enttäuscht. (Sowohl ehemalige &#8220;Neideck&#8221;- als auch &#8220;Herderschüler&#8221;).<br />
Wenn man jetzt einen letzten Gang durch das Schulgebäude unternimmt schwelgt man in Erinnerungen und stört sich an der gespenstischen Ruhe. Ein lachendes und ein weinendes Auge. Der Abschied fällt schwer, aber was haben wir noch für Möglichkeiten?<br />
Die Schließung des Schlosses ist genauso unausweichlich wie tragisch. Eine Schule die viele glückliche und gebildete Menschen hervorgebracht hat geht uns und zukünftigen Genrationen verloren.<br />
Ich, für meinen Teil, bin froh, dass ich die Zeit dort genießen konnte. Auch in Zukunft werde ich, hin und wieder, am Schloss vorbei schlendern und mich an die vielen schönen Dinge erinnern.</p>
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	<item>
		<title>Von: Frank H.</title>
		<link>http://www.arnstadtblog.de/2010/05/07/neideckgymnasium-quo-vadis/comment-page-1/#comment-181</link>
		<dc:creator>Frank H.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 18:28:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.arnstadtblog.de/?p=44#comment-181</guid>
		<description>Ich bin der Meinung, dass das Gymnasium (Schloßplatz) nicht nur Tradition hat, sondern auch noch gegenwärtig eine bessere Lernumgebung bietet, als das Teil irgendwo in der Pampa. Nicht zuletzt wegen eines ruhigeren Umfeldes (keine kleinen Kinder) bin ich dafür, dass das Gymnasium erhalten bleiben sollte. Aber leider scheint Frau Löber die Einzige zu sein, die hier etwas zu melden hat. Alles Andere scheint wertlos, schade!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin der Meinung, dass das Gymnasium (Schloßplatz) nicht nur Tradition hat, sondern auch noch gegenwärtig eine bessere Lernumgebung bietet, als das Teil irgendwo in der Pampa. Nicht zuletzt wegen eines ruhigeren Umfeldes (keine kleinen Kinder) bin ich dafür, dass das Gymnasium erhalten bleiben sollte. Aber leider scheint Frau Löber die Einzige zu sein, die hier etwas zu melden hat. Alles Andere scheint wertlos, schade!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Elisa</title>
		<link>http://www.arnstadtblog.de/2010/05/07/neideckgymnasium-quo-vadis/comment-page-1/#comment-180</link>
		<dc:creator>Elisa</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 17:26:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.arnstadtblog.de/?p=44#comment-180</guid>
		<description>Es macht mich persönlich sehr traurig es hier nochmal schwarz auf weiß zu lesen. War die Lernatmosphäre dort doch stets angenehm und ruhig, die Gänge gaben viel Platz zum lernen, unterhalten und für den einen oder anderen Spaß. Ich kann es einfach nicht verstehen das man lieber 1000 Schüler in einem engen Plattenbau zusammen drängt als dieses schöne, traditionelle Gebäude zu nutzen. Doch auch mir geht es so haben wir immer versucht Kontakt zum anderen Schulteil aufzubauen so hat es doch nicht Funktioniert man war auf sich allein gestellt und musste um etwas zu erreichen doch immer dem anderen Schulteil besuchen, das ist natürlich nicht praktisch und es war meines Empfindens nach gewollt.
Man kann nur sagen schade für die zukünftigen Abschlussklassen, dass sie nicht mehr in den Genuss kommen können ihre letzten Schuljahre in diesem altehrwürdigen Gebäude zu verbringen. Aber mit Landratsamt und FH Kunst von denen immer mehr Platz beansprucht und regelrecht einfach weggenommen wurde in den letzten zwei Jahren konnte es sowieso nicht mehr lange gut gehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es macht mich persönlich sehr traurig es hier nochmal schwarz auf weiß zu lesen. War die Lernatmosphäre dort doch stets angenehm und ruhig, die Gänge gaben viel Platz zum lernen, unterhalten und für den einen oder anderen Spaß. Ich kann es einfach nicht verstehen das man lieber 1000 Schüler in einem engen Plattenbau zusammen drängt als dieses schöne, traditionelle Gebäude zu nutzen. Doch auch mir geht es so haben wir immer versucht Kontakt zum anderen Schulteil aufzubauen so hat es doch nicht Funktioniert man war auf sich allein gestellt und musste um etwas zu erreichen doch immer dem anderen Schulteil besuchen, das ist natürlich nicht praktisch und es war meines Empfindens nach gewollt.<br />
Man kann nur sagen schade für die zukünftigen Abschlussklassen, dass sie nicht mehr in den Genuss kommen können ihre letzten Schuljahre in diesem altehrwürdigen Gebäude zu verbringen. Aber mit Landratsamt und FH Kunst von denen immer mehr Platz beansprucht und regelrecht einfach weggenommen wurde in den letzten zwei Jahren konnte es sowieso nicht mehr lange gut gehen.</p>
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	<item>
		<title>Von: tina turner</title>
		<link>http://www.arnstadtblog.de/2010/05/07/neideckgymnasium-quo-vadis/comment-page-1/#comment-178</link>
		<dc:creator>tina turner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 17:12:15 +0000</pubDate>
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		<description>Ich als Schüler finde es sehr schad, dasss der schlossplatz geschlossen wird. Er hat eine zentrale Lage und amn kann mit der Wiese davor besser entspannen, als in einem Wohnblock (vorallem wo ständig Züge vorbei fahren). Außerdem ist laut Kreistagsbeschluss das Gebäude am Schlossplatz bis zum Jahr 2012 zu erhalten</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich als Schüler finde es sehr schad, dasss der schlossplatz geschlossen wird. Er hat eine zentrale Lage und amn kann mit der Wiese davor besser entspannen, als in einem Wohnblock (vorallem wo ständig Züge vorbei fahren). Außerdem ist laut Kreistagsbeschluss das Gebäude am Schlossplatz bis zum Jahr 2012 zu erhalten</p>
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